Der Kunst­preis­trä­ger des Land­krei­ses Augsburg

2014 — Bruno Weil

Bru­no Weil | Dirigent

International und regional

Das Ver­tre­ten Her­bert von Kara­jans bei den Salz­bur­ger Fest­spie­len kann wohl als Start­schuss einer bei­spiel­haf­ten Kar­rie­re inter­pre­tiert wer­den: Pro­fes­sor Bru­no Weil (Jahr­gang 1949) gilt zurecht als inter­na­tio­nal renom­mier­te Künstlerpersönlichkeit.

Eine Kory­phäe auf dem Gebiet der Wie­ner Klas­sik, ein viel­fach aus­ge­zeich­ne­ter Preis­trä­ger (Can­nes Clas­si­cal Award 1996, Deut­scher Schall­plat­ten­preis Klas­sik-ECHO 1996, 1997, 1999, 2010, „Würth-Preis“ der Jeu­nessen Musi­ca­les Deutsch­land 2013 u.a.), Lei­ter nam­haf­ter Orches­ter, etwa der Ber­li­ner und Wie­ner Phil­har­mo­ni­ker, des Bos­ton Sym­pho­ny Orche­s­tras, des Los Ange­les Phil­har­mo­nie Orche­s­tras und zahl­rei­cher Ensem­bles in Frank­reich, Japan, Kana­da, Aus­tra­li­en oder Eng­land, Ungarn, Nie­der­lan­de, Ita­li­en und Geor­gi­en — Weil agiert als Diri­gent von Weltrang.

Unzäh­li­ge CD-Ein­spie­lun­gen, so u.a. mit dem kana­di­schen Tafel­mu­sik Orches­tra und dem Orches­tra of the Age of Enligh­ten­ment doku­men­tie­ren sein Schaf­fen.
Dar­über hin­aus zeigt Weil gro­ßes Enga­ge­ment in der Auf­füh­run­gen Alter Musik und initi­ier­te über vie­le Jahr­zehn­te Musik­fes­ti­vals (u.a. KLANG &RAUM/Kloster Irsee, Car­mel Bach Festival/Kalifornien) bzw. ist selbst Gast­di­ri­gent bei wei­te­ren inter­na­tio­na­len Fes­ti­vals.
Im Rah­men einer Pro­fes­sur für das Fach „Diri­gie­ren“ an der Staat­li­chen Hoch­schu­le für Musik und Thea­ter in Mün­chen seit 2001 betä­tigt sich Weils auch auf päd­ago­gi­scher Ebene.

„Ohne Fra­ge han­delt es sich um eine ganz gro­ße Bega­bung; er fühlt die Musik, die er diri­giert, mit dem gan­zen Her­zen und kann es eben­so auf das Orches­ter umset­zen. Ich zweif­le nicht dar­an, dass er eine gro­ße Kar­rie­re machen wird.“
Her­bert von Karajan

„Tafelmusik’s per­for­mance of Beethoven’s Ninth Sym­pho­ny reminds me why I fell in love with music in the first place.“
Rob­bert Harris

„ …What we got was a beau­ti­ful­ly nuan­ced, intri­ca­te­ly tex­tu­red and dyna­mi­cal­ly rich ren­di­ti­on using peri­od instru­ments play­ed with gre­at pre­cisi­on. It appears that Weil´s magic as a con­duc­tor remains inta­ct…“
Toron­to Star
„Bei Weil – das ver­bin­det ihn mit sei­nem erklär­ten Lieb­lings­kom­po­nis­ten Haydn – kommt die kind­li­che Unbe­re­chen­bar­keit aus einem klu­gen Kopf…“
Süd­deut­sche Zeitung

Weitere Informationen

www.bruno-weil.de

Natha­lie Schmal­ho­fer | Violine

Undotierte Würdigung

Natha­lie Schmal­ho­fer (Jahr­gang 1997) kann als Vio­li­nis­tin bereits her­aus­ra­gen­de, inter­na­tio­na­le Refe­ren­zen vorweisen.

Als jüngs­te Teil­neh­me­rin beleg­te Schmal­ho­fer den 1. Platz des „Eas­tern Music Fes­ti­val“ 2013 in North Carolina/USA. Beim Wett­be­werb „Jugend musi­ziert“ wur­de sie, eben­falls 2013, in der Kate­go­rie „Bes­te Inter­pre­ta­ti­on eines für ‚Jugend musi­ziert‘ kom­po­nier­ten Wer­kes“ mit dem Son­der­preis des Deut­schen Musik­ver­le­ger-Ver­bands e.V. aus­ge­zeich­net; eben­so erreich­te sie einen 2. Preis auf Bun­des­ebe­ne 2013.

Mit der Besuch einer Viel­zahl an inter­na­tio­nal gelei­te­ten Meis­ter­kur­sen, durch die Arbeit mit dem Star­di­ri­gen­ten Kent Naga­no, die Tätig­keit im Orches­ter „Fes­ti­val der Natio­nen“, ihre solis­ti­schen Prä­sen­ta­tio­nen mit dem „Schwä­bi­schen Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ter“ oder dem Rumä­ni­schen Staats­or­ches­ter der Phil­har­mo­nie Bacau gelang es Schmal­ho­fer ihre künst­le­ri­schen Kom­pe­ten­zen auf pro­fes­sio­nel­lem Niveau zu fundieren.

Natha­lie Schmal­ho­fer ist Stu­den­tin am Leo­pold-Mozart-Zen­trum der Unvier­si­tät Augs­burg in der Vio­lin­klas­se von Prof. Linus Roth. Dar­über hin­aus ist sie Sti­pen­dia­ti­on des „Live music now“ (Yehu­di Menu­hin) und zählt als Mit­glied zur Jugend-Jury des inter­na­tio­na­len „Leo­pold-Mozart-Vio­lin­wett­be­werbs“.

Der Kunst­preis des Land­krei­ses Augsburg

Weitere Preisträger

Hier fin­den Sie wei­te­re, mit dem Kunst­preis des Land­krei­ses Augs­burg aus­ge­zeich­ne­te, Küns­tele­rin­nen und Künst­lern aus den Berei­chen Musik, dar­stel­len­de Kunst, Bel­le­tris­tik sowie bil­den­de Kunst zwei­di­men­sio­nal und dreidimensional.

2019 – Johannes Ochsenbauer

2019 – Johannes Ochsenbauer

Der Kunst­preis­trä­ger des Land­krei­ses Augs­burg­Jo­han­nes Ochsenbauer/Kontrabass Jazz all the Way­Jo­han­nes Och­sen­bau­er Das Spiel des Kon­tra­bas­sis­ten Johan­nes Och­sen­bau­er zeich­net sich in jeder Beset­zung durch einfühlsame Beglei­tung, ein­falls­rei­che Kom­mu­ni­ka­ti­on und…

2018 – Keiyona Constanze Stumpf

2018 – Keiyona Constanze Stumpf

Der Kunst­preis­trä­ger des Land­krei­ses Augs­burg­Kei­yo­na Con­stan­ze Stumpf | Bild­haue­rei­For­men­spie­le von gro­ßer Kom­ple­xi­tät Alt­be­kann­te Kunst- und Natur­for­men sind in den Arbei­ten von Kei­yo­na C. Stumpf prä­sent. Ihre Raum­in­stal­la­tio­nen aus Plas­tik­fo­li­en und Papier erinnern…

2017 – Jan Walter Junghanss

2017 – Jan Walter Junghanss

Der Kunst­preis­trä­ger des Land­krei­ses Augs­burg­Jan Wal­ter Jung­hanss | Malerei­Durch den Pro­zess des Malens begrei­fen­Jan Wal­ter Jung­hanss scheint sei­ne Umge­bung durch sei­ne Bil­der nicht nur auf der Lein­wand zu ver­ewi­gen, son­dern die­se durch den Pro­zess des Malens zu…

2016 — Prof. Dr. med. Michael Lichtwarck-Aschoff

2016 — Prof. Dr. med. Michael Lichtwarck-Aschoff

Der Kunst­preis­trä­ger des Land­krei­ses Augs­burg­Prof. Dr. med. Micha­el Licht­warck-Asch­off | Bel­le­tris­tik­Poe­ti­sche Momen­teNur weni­ge Wor­te genü­gen, gan­ze Bil­der­wel­ten zu erzeu­gen – Das lite­ra­ri­sche Werk Micha­el Licht­warck-Asch­offs zeich­net sich durch sei­ne pointierte,…

2013 — Wolfgang Schenk

2013 — Wolfgang Schenk

Der Kunst­preis­trä­ger des Land­krei­ses Augs­burg­Wolf­gang Schenk | Bild­haue­rei­Die Ent­mu­sea­li­sie­rung des Arte­fakts[…] Das Situa­ti­ve, Zeit- und Orts­be­zo­ge­ne, das Tem­po­rä­re und Vor­über­ge­hen­de, das Implan­tie­ren der Idee des Künst­le­ri­schen ins All­täg­li­che – wenn man so will,…

2012 — Harry Meyer

2012 — Harry Meyer

Der Kunst­preis­trä­ger des Land­krei­ses Augs­burg­Har­ry Mey­er | Malerei­D­as Flüs­tern des Universums„Die Arbeits­stät­te des Künst­lers“ Wen­det sich der Neu­gie­ri­ge an die ver­meint­lich all­wis­sen­den Such­ma­schi­nen im Inter­net, erhält er auf die Fra­ge, was ein Ate­lier sei, als…

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