Kersten Thieler-Küchle

Landschaft I

 

Kers­ten Thie­ler-Küch­le rückt in ihren Wer­ken Emp­fin­dun­gen in den Vor­der­grund. Sie malt momen­ta­ne Auf­nah­men ihrer eige­nen Gedan­ken und Emo­ti­on, die sich wie Abdrü­cke einer inne­ren Gefühls­land­schaft lesen las­sen. Jedes ihrer Gemäl­de spie­gelt so in gewis­ser Wei­se auch die Stim­mung des Moments der Schaf­fung wider.

Teil­wei­se basie­ren die Kom­po­si­tio­nen auf dem Gegen­ständ­li­chen, was auch an Titeln wie z.B. „Kis­sen“ oder „Blü­ten“ zu erken­nen ist. Die Gegen­ständ­lich­keit der Din­ge dient Thie­ler-Küch­le aller­dings nur als Sprung­brett für ihre Abs­trak­tio­nen, wel­che sich Schritt­wei­se von der Rea­li­tät ent­fer­nen, um sich an etwas weni­ger Greif­ba­res her­an­zu­tas­ten. Beson­ders in ihrem Umgang mit Pro­por­ti­on und Kom­po­si­ti­on ist spür­bar, dass die Arbei­ten von Thie­ler-Küch­le auf einem tief­gän­gi­gen Stu­di­um der Kunst und  auch der Kunst­ge­schich­te aufbauen.

So nutzt Sie Ele­men­te bekann­ter Bild­spra­che um neue Erleb­nis­se für den Betrach­ter zu schaf­fen und ihre eige­nen Erfah­run­gen und Emp­fin­dun­gen zu ver­mit­teln. Ihre Gemäl­de wir­ken teils wie von Nebel­schwa­den umge­ben, teils sind sie durch kla­re Lini­en geprägt. Aus die­sen schein­bar gegen­sätz­li­chen Her­an­ge­hens­wei­sen ent­wi­ckelt Thie­ler-Küch­le einen ganz eige­nen Stil, der sich nicht an Wider­sprü­chen zer­schlägt, son­dern an ihnen wächst.

INFO

Öl auf Leinwand

120 cm x 151 cm

Vita

geb. 1957, auf­ge­wach­sen in Erlan­gen,
seit 1995 lebt und arbei­tet Kers­ten Thie­ler-Küch­le in Schwabmünchen/Bayern

Stu­di­um an der Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te Mün­chen
Male­rei, Gra­phik, Bild­haue­rei, Meis­ter­schü­le­rin von Prof. Alo­is Gang­kof­ner
1985: Diplom zur aka­de­mi­schen Künst­le­rin
Stu­di­um der Kunst­ge­schich­te an den Uni­ver­si­tä­ten Mün­chen und Erlangen

Seit 1985: frei­schaf­fen­de Male­rin und Bild­haue­rin
Mit­glied im Berufs­ver­band Bil­den­der Künst­ler Augsburg

2007: Kunst­preis der Stadt Schwab­mün­chen
2014: Kunst­preis der Stadt Bad Wöris­ho­fen
Seit 2009: 1. Vor­sit­zen­de des Kunst­ver­eins Schwab­mün­chen
Seit 2015: Landkreisbotschafterin

Dozen­tin für bil­den­de Kunst in der eige­nen Kunst­schu­le Arte­fakt an der Augus­ti­num-Aka­de­mie Mün­chen, im Oden­wald-Insti­tut, in der Mal­werk­statt der Arl­ber­ger Kulturtage

Juro­rin für die „gute Form“ der Schrei­ne­r­in­nung Schwa­ben, für den Schä­fer-Kunst­preis Schwab­mün­chen, für den Kunst­preis Kissing/Augsburg

Kura­to­rin der Gale­rie 2 Fens­ter, Augs­burg, der Gale­rie im Kran­ken­haus Schwab­mün­chen, des inter­na­tio­na­len Sym­po­si­ums St. Anton, des inter­na­tio­na­len Sym­po­si­ums Izmir, der Aus­stel­lun­gen des Kunst­ver­eins Schwab­mün­chen, der Gale­rie More­no Landsberg/Lech

Illus­tra­ti­on „Mus­ter durch­bre­chen“ von Prof. Dr. Alfred Mack 2016

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